Diagnose Darmkrebs! Was nun?

Den Auftakt der Veranstaltung machte unser Vorsitzende und Gründer Holger Busse. Im Rahmen der Vereinsvorstellung informierte Holger ebenfalls über die anstehende Präventionstour 700 Kilometer in 7 Tagen und kündigte eine Präventionskampagne an.

 

Referent an diesem Themenabend war Dr. med. Peter Tarillion, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie in Peine.

Die Diagnose Darmkrebs bedeutet einen großen Einschnitt im Leben der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen. Jährlich erkranken ca. 64.000 Menschen an Darmkrebs. 28.000 sterben daran. Das ist in etwa das 8-fache der Verkehrstoten in Deutschland, erklärte Dr. Tarillion in seinem Vortrag.

 

Darmkrebs entwickelt sich in aller Regel schleichend und bleibt deshalb in vielen Fällen lange Zeit unentdeckt. Anzeichen wie Durchfall und Verstopfung im Wechsel oder eine unerklärliche Gewichtsabnahme sollten ernst genommen werden.

Darmkrebs entsteht aus gutartigen Vorstufen, den Polypen oder Adenomen. Ihre Entfernung bedeutet Krebsverhinderung.

Deshalb ist die Vorsorge eines der wichtigsten Instrumente, um Darmkrebs zu verhindern.

 

„Die wichtigste Vorsorgemaßnahme ist die Darmspiegelung und somit auch die einzige Methode Veränderungen sicher zu erkennen" erklärte Tarillion.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab dem Alter von 50 Jahren die Durchführung auf verstecktes Blut im Stuhl in Verbindung mit einer ärztlichen Untersuchung zur Darmkrebsfrüherkennung. Ab 55 Jahren haben Versicherte im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung Anspruch auf die Durchführung von zwei Darmspiegelungen im Abstand von mindestens zehn Jahren.

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