Lila Hoffnung informierte über aktive Einflüsse auf den Darm⁩

Lila Hoffnung informierte über aktive Einflüsse auf den Darm⁩

Fortsetzung der Veranstaltungsreihe und erste Ideen für eine feste Anlaufstelle.

 

Der bis auf den letzten Platz gefüllte Kursraum im Peiner Forum folgte aufmerksam und gespannt den Referenten Holger Busse und Dr. Nicole Steenfatt.

 

Der Gründer des Vereins Lila Hoffnung-CED und Darmkrebshilfe e. V., Holger Busse, eröffnete den Vortragsabend. Er informierte über seine Erkrankung Morbus Crohn, über die Motivation seines Engagements das Thema Darmerkrankungen zu enttabuisieren, und warum der Verein Lila Hoffnung heißt.

 

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement Herr Busse zu Werke geht, Betroffenen Mut macht, für Sie da ist und Ihnen wertvolle Tipps beim Umgang mit der Erkrankung gibt. Es ist toll, dass es solche Menschen in unserer Gesellschaft gibt.“, so eine Teilnehmerin der Vortrags.

Busse blickte in seinem Vortrag auch auf die Präventionstour „700 Kilometer in 7 Tagen“ zurück und erzählte von seinen Erfahrungen. Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs oder leiden an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Lila Hoffnung möchte in Zukunft Ärzte unterstützen und Betroffene nach solch einer Diagnose auffangen und beraten.

 

„Es gibt erste Ideen eine feste Anlaufstelle in Peine einzurichten. Das wird nicht ohne finanzielle Unterstützung möglich sein, um solch ein Projekt aufzubauen, um Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“, erläutert Busse.

Dr. Nicole Steenfatt engagiert sich auch als Botschafterin für den Verein und unterstützt ihn und Holger Busse auf fachlicher Ebene.

Für die Medizinerin der Darmklinik Exter war es fast ein Heimspiel. Bevor die Medizinerin nach Exter ging, war Sie einige Jahre als Ärztin im Klinikum Peine an der Seite von Prof. Dr. Eckmann, Dr. Stier und Dr. Levantin tätig.

 

In Ihrem Vortrag informierte Steenfatt über aktive Einflüsse auf den Darm.

„Wissenschaftliche Studien haben bestätigt, dass unser Darm mit dem Gefühlszentrum im Gehirn in direktem Kontakt steht. Eine gesunde Ernährung und Stressreduktion beeinflussen die Darmflora und können so unsere Emotionen steuern, positiv das Immunsystem stärken und zu mehr Leistungssteigerung führen.“, erklärte die Medizinerin.

 

Der Mensch lebt nicht alleine. Schätzungsweise 100 Billionen Bakterien, ganze zwei Kilogramm, tummeln sich auf und in ihm.

Ihre Aufgaben im menschlichen Körper sind so vielfältig. Die im Darm lebenden Bakterien helfen, die Nahrung zu verdauen, trainieren das menschliche Immunsystem und verhindern die Ausbreitung krank machender Bakterien.

Heute lassen etliche Studien erkennen, dass die Darmflora bei der Entstehung vieler Erkrankungen wie etwa Übergewicht, Reizdarmsyndrom und Asthma eine Rolle spielt.

 

Ein weiteres, wichtiges Thema war die Wichtigkeit der Darmkrebsvorsorge. Steenfatt appellierte an die Besucher Symptome wie Blut im Stuhl, Durchfälle und Schmerzen ernst zu nehmen, auch im jungen Alter.„Das einzige und sicherste Instrument, um Darmkrebs zu verhindern, ist die Koloskopie.“, erklärte die Expertin.

Im Anschluss beantwortete Steenfatt viele Fragen, gab Hilfestellungen und Tipps zur Darmgesundheit, Ernährung und Stressreduktion.

Lila Hoffnung - CED und Darmkrebshilfe e. V.

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